Ihre Meinung

Briefe unserer Gäste

Hier können Sie eine kleine Sammlung der Rückmeldungen unserer Gäste nachlesen.

Carola, Sven, Christine und Andreas schrieben am 22.07.11 

Kamelreiten auf dem Fleckschnupphof

Es war ein Geburtstagsgeschenk von unseren Freunden, was wir artig dankend entgegennahmen. Eine Stunde Kamelreiten im Brandenburgischen Nassenheide bei Oranienburg erwartete uns, naja…

„Kann man machen muss man nicht machen“ so würde es jedenfalls Rüdiger Hoffmann ausdrücken, das dachten wir Beide spontan, als wird den liebevoll gestalteten Gutschein für den Gratisritt samt Prospekt entgegen nahmen. Doch nachdem wir diesen Ausflug mit den Schenkenden am letzten Wochenende genossen haben, bin ich der Meinung: Muss man unbedingt machen!

Mit einem etwas mulmigen Gefühl reisten wir mit dem Auto nach Nassenheide, das Reiten an sich war uns allen fremd und dazu kommt, dass Kamele noch eine wesentlich imposantere Statur aufweisen als Pferde, was sich vor allem in der Höhe des Tieres ausdrückt.

Aber alles sollte sich ganz entspannt darstellen. Das Wetter war traumhaft, 25 Grad, dazu eine erfrischende Brise, also beste Voraussetzungen für einen derartigen Ausflug. Begrüßt wurden wir von der netten Hofbesitzerin und auch einer der drei Hofhunde machte uns schwanzwedelnd seine Aufwartung. Eine Oase der Ruhe empfing uns Großstädter, der wunderschöne Garten mit der riesigen schattenspendenden Kastanie wirkte so einladend, dass wir uns erst einmal in den gemütlichen Gartenmöbeln niederließen und uns an Kaffee und Apfelstrudel labten.

Während wir aßen, nahmen wir die Schönheit des Hofes erst richtig war. Eine ländliche Idylle wie aus dem Bilderbuch: Hunde und Katzen tummelten sich um uns herum, dazwischen liefen flauschige Gänseküken und vergnügten sich in den extra für sie aufgestellten Planschbecken mit einem Brett als Einstiegshilfe. Überall war die Liebe zu Tieren spürbar und wir fühlten und alle so wohl wie lange nicht mehr.

Aber wo waren die Kamele? Nachdem der letzte Strudelbissen genommen war, zog es uns magisch zu den Ställen, wo sich die wirklich riesigen Trampeltiere von ihrer letzten Tour genüsslich beim Futtern erholten auch zwei possierliche Kamelfohlen brachten unsere tierlieben Herzen zum schmelzen. Sofort gaben wir dem Hang zum Kraulen, Tätscheln und Streicheln nach und die erste Kontaktaufnahme konnte man als äußerst gelungen bezeichnen.

Noch hatten wir eine halbe Stunde Zeit bevor wir unsere Tour antreten sollten. Wir bestanden den Bauernhof – Quiz (schöne Idee) und erfuhren anhand von Schautafeln so einiges Interessantes über Kamele.

Doch nun ging es endlich los: Die sympathischen Hofbesitzer und Kamelzüchter führten „unsere“ Kamele in die Zone, die dem schwungvollen Aufstieg zugedacht war. Doch soweit war es noch lange nicht: Erst einmal hieß es sich seinem Kamel vorzustellen und mit ihm Kontakt aufzunehmen, hingebungsvoll bürsteten wir deshalb das gepflegte Fell der Tiere und schnell faßten wir Vetrauen zu unseren Trägern für die nächste gute Stunde.

Dann wurde es ernst. Die Tiere waren gesattelt und knieten sich nieder und waren trotzdem immer noch ziemlich hoch…Das Bein über den imposanten Höcker geschwungen, die Hose hielt diese akrobatische Übung Gott sei Dank aus, und Sekunden später begab sich mein Kamel (700 kg) äußerst dynamisch und ruckartig in den Stand und ich dachte ich schaue aus einem Fenster im ersten Stock.

Auch meine Weggefährten meisterten die schwierigste Übung des Ausfluges und dann konnte es auch schon losgehen. Zugegeben, ein wenig mulmig waren uns die ersten schaukelnden Schritte schon aber man gewöhnte sich sehr schnell an die Gangart und später merkte ich sogar, wie dieser Ritt meine Rückenverspannungen auf wundersame Weise löste. Der Ritt führte an Koppeln und riesigen Sonnenblumenfeldern entlang, diese standen in voller Blüte und der Anblick von oben war einfach unglaublich schön. Wir ritten zu viert in einer Karawane, jedes Tier wurde von den kamelerfahrenden Besitzern geführt, so dass wir auch unterwegs noch die ein oder andere Frage zum Leben von Mensch und Tier auf dem Hof beantwortet bekamen.

Nach einer wirklich guten Stunde gelangten wir wieder auf den Hof und führten unsere braven Tiere auf ihre Koppeln, ganz nebenbei entdeckten wir noch bewohnte Storchennester.

Noch vier Apfelschorlen dann hieß es leider Abschied nehmen von Tier und Mensch aber wir kommen auf jeden Fall wieder zum Fleckschnupphof in Nassenheide!

Besonders toll, man kann auch im Winter auf den Kamelen reiten; die Tiere fühlen sich in dieser Jahreszeit erstaunlich wohl und das dicke Fell, was sie ab dem Herbst entwickeln, lässt sie ganz bestimmt nicht frieren.

Dieser Ausflug ist perfekt dazu geeignete eine Städtereise, in diesem Fall Berlin, aufzulockern und nicht nur ihre Kinder werden von der Schönheit des Hofes und von der Freundlichkeit der Tiere und der Menschen, die hier wohnen und arbeiten, begeistert sein.

Familie Fox schrieb am 03.08.2010:

Hallo alle zusammen!

Wir waren ja am vergangenen Sonntag (1.8.2010) anläßlich des 25. Geburtstages meines Sohnes bei Euch zu Gast. Wir wollen Euch allen nochmal ein herzliches Dankeschön sagen, alle unsere Gäste waren total begeistert von Eurem Hof.

Was uns am meisten gefallen hat war, daß man bei Euch eine Atmosphäre erlebt, wie man sich die Welt insgesamt wünschen würde und zwar Natur, Mensch und Tiere alle in Harmonie und Eintracht. Wir haben das alle sehr genossen und wünschen Euch für den Erhalt des Hofes ganz viel Erfolg, damit noch ganz viele Gäste diese Atmosphäre genießen können. Wir werden auf jeden Fall Euren Fleckschnupphof weiter empfehlen und die noch vorhandenen Flyer verteilen.

Anbei noch zwei Schnappschüsse, die Ihr gern veröffentlichen könnt.

Also habt nochmals vielen Dank für die tollen Stunden, die wir bei Euch erleben durften.

Eure Familie Fox und Gäste

Patrick