NOTRUF - dringend neues zu Hause gesucht!

Belca vom Fleckschnupphof, eine einjährige Hovawarthündin, sucht dringend ein neues zu Hause.

Belca wurde am 18.12 10 geboren und kam mit 10 Wochen zu ihren neuen Besitzern nach Neuruppin. Leider erkrankten diese schwer, so dass Belca nicht bei ihnen bleiben kann.
Die Hündin ist sehr gut sozialisiert mit Mensch und Tier und hatte eine vorbildliche Kinderstube. Sie ist eine sehr schöne, reinrassige, neugierige und selbstständige Hündin. Die Erkrankung iher Besitzer ermöglichte allerdings leider keine ordentliche Erziehung, so dass Belca nicht besonders gut an der Leine geht und sich im freien Gelände schlecht abrufen lässt. In Haus und Garten ist sie eine liebe und umgängliche Hündin.

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier: clemens.weinert@web.de

B - Wurf

Am 18. Dezember 2010 kamen die Welpen unseres B-Wurfes.

Der Vater der Welpen wird der Rüde:

Homer v. Sachsenländer Hofwächter
WT: 25.02.2007
ZB-Nr.: SZG-H.00262/07
schwarzmarken
HD-Frei (A2)
WH: 67 cm
Gt: 100,00
Würfe: 0

Ida mit Welpen

Die Welpen dieses Wurfes stehen zu 100% in der Nachfolge der DDR-Hovawartzucht.
Das hat folgenden Vortei:

Zitat aus den Zielen unseres Hovwartzuchtvereins:
"
In der SZG haben sich Hovawartzüchter, -halter und -freunde zusammengefunden, die sich für die Erhaltung des Hovawartes der DDR-Zucht, des urtypischen derben und wetterfesten Hovawartes, dessen Zucht 1922 in Sachsen-Anhalt begann, einsetzen.

Zum Verständnis unseres Zuchtzieles ist ein kurzer Hinweis auf die Geschichte der Hovawart-Zucht unerläßlich:
Als Begründer der Hovawart-Zucht gilt Kurt Friedrich König, der auch mit der Erfassung der Hunde in einem Zuchtbuch begann (erster eingetragener Wurf am 03.04.1922, Züchter: K.F.König, Treseburg - 4 Welpen: Hunolf, Helma, Hummel und Herma).

Sein Zuchtziel lag weniger im äußeren Erscheinungsbild der Hunde, sondern mehr in der umfassenden Eignung als "Hof-wart" - als unbestechlicher Wächter für Hof und Habe. Die Hunde sollten ruhig und ausgeglichen sein, über ein hohes Maß an Selbständigkeit verfügen, um Gefahren für den Hof sicher zu erkennen und Fremde anzukündigen, aber erst in letzter Not selbst ein- zugreifen.
Sie sollten wenig Jagdinstinkt besitzen, ihrer Familie treu ergeben und insgesamt menschenfreundlich sein.
Diese Eigenschaften sollten Hovawarte nicht durch Erziehung und Ausbildung erlangen, sondern von Geburt an in sich tragen !

In der weiteren Zucht des Hovawartes gab es viele Gruppen und Vereine, die recht zersplittert arbeiteten und verschiedene Ansprüche an den Hovawart stellten. 

So wurde der Hovawart leider mehr und mehr zum Gebrauchshund, der leicht erziehbar und untertänig sein sollte, verbunden mit dem dafür notwendigen starken Beutetrieb. Unter anderem durch diese vorrangig sportliche Ausrichtung der Zucht wurde der Hovawart aus unserer Sicht immer schlanker, leichter und nervöser. 

Dem stand eine relativ isolierte Population an Hovawarten in der ehemaligen DDR gegenüber, die dem ursprünglich von K.F.König verfolgten Zuchtziel eines derben, ruhigen und wetterfesten Naturburschens sehr nahe kam. 

Der DDR-Hovawart ist für uns bestechend durch:

- sein ruhiges, gelassenes Wesen
- seine Intelligenz und Unbestechlickeit
- seine Selbständigkeit
- sein langes, schlicht gewelltes Haarkleid
- seine robuste, natürliche Erscheinung

Dieses einzigartige Genmaterial gilt es zu erhalten !!!

Für dieses Ziel, der Erhaltung des DDR-Hovawartes mit all seinen Vorzügen verbunden mit der Zucht von gesunden, wesensfesten Hunden, werden wir unsere ganze Kraft einsetzen! "